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Grundlagen

IPTV-Glossar: Die wichtigsten Begriffe verständlich erklärt

IPTV-Glossar von A bis Z: M3U, Xtream Codes, EPG, VOD, Catch-up, Bitrate, Codec, Transcoding, Portal und mehr – kurz und verständlich erklärt, mit weiterführenden Links.

19. November 2025 · 3 Min. Lesezeit

Grundlagen

Rund um IPTV kursieren viele Abkürzungen. Dieses Glossar erklärt die wichtigsten kurz – mit Links zu ausführlichen Beiträgen.

Der Einstieg ins Thema: Was ist IPTV?.

Zugang & Technik

IPTV – „Internet Protocol Television": Fernsehen als Datenstrom über eine Internetverbindung statt über Kabel, Satellit oder Antenne. Siehe IPTV vs. Streaming vs. Kabel.

M3U / M3U8 – eine Textdatei bzw. -adresse mit der Senderliste und den Stream-Adressen. Siehe IPTV M3U einrichten und M3U-Datei öffnen und bearbeiten.

M3U-Link (Playlist-URL) – die Online-Variante der M3U: eine lange Webadresse, die Benutzername und Passwort enthält.

Xtream Codes – Login-Format mit Server-URL, Benutzername und Passwort statt einem langen M3U-Link. Siehe Was sind Xtream Codes? und M3U-Link vs. Xtream Codes.

Portal / MAC-Adresse – bei manchen TV-Apps (z. B. Smart IPTV) wird die Playlist über eine Website und die Geräte-ID (MAC-Adresse) hinterlegt. Siehe Smart IPTV einrichten.

Server-URL / Port – die Adresse des Anbieter-Servers, oft mit einer Portnummer (z. B. :8080).

Programm & Inhalte

EPG – „Electronic Program Guide", der elektronische Programmführer („Was läuft jetzt / danach"). Meist als XMLTV-Datei. Siehe XMLTV-EPG-Quelle einrichten.

VOD – „Video on Demand": Filme und Serien auf Abruf, zusätzlich zum Live-TV.

Catch-up / Replay / Archiv – verpasste Sendungen der letzten Stunden/Tage nachträglich starten. Siehe IPTV Funktionen: 4K, EPG, Catch-up.

Timeshift – das laufende Programm anhalten und zurückspulen.

tvg-id – die Kennung, über die ein Sender in der Playlist mit seinem EPG-Eintrag verknüpft wird.

Qualität & Übertragung

Stream – der kontinuierliche Datenfluss eines Senders.

Bitrate – wie viele Daten pro Sekunde ein Sender liefert. Höhere Bitrate = mehr Details, mehr Bandbreitenbedarf.

Codec – das Kompressionsverfahren, meist H.264 (AVC) oder H.265 (HEVC). Siehe Codecs: H.264 vs. H.265.

Hardware-/Software-Decoding – ob ein spezialisierter Chip oder die CPU das Video entschlüsselt.

Transcoding – der Anbieter rechnet einen Stream serverseitig in ein anderes Format/Auflösung um (z. B. für schwächere Geräte).

Buffer / Puffer – der Zwischenspeicher, den der Player vor der Wiedergabe füllt. Groß = stabiler, klein = schnelleres Umschalten. Siehe IPTV schaltet langsam um.

Parallele Streams / Verbindungen – wie viele Geräte gleichzeitig abspielen dürfen. Siehe IPTV auf mehreren Geräten & für die Familie.

Geräte & Software

Player / IPTV-App – die Software, die Streams abspielt und die Oberfläche liefert (z. B. IPTV Smarters, TiviMate, Smart IPTV). Siehe Welche IPTV-App ist die beste?.

Stick / Box – kleines Gerät mit App-Store, das per HDMI an den Fernseher kommt. Siehe Welches Gerät für IPTV?.

Downloader-Methode – auf Fire-TV-Geräten das Installieren einer App über die Downloader-App und eine offizielle Datei/Code. Siehe IPTV auf dem Fire TV Stick einrichten.

Recht & Anbieter

Lizenziert / unlizenziert – ob der Anbieter die Rechte hat, die enthaltenen Sender zu verbreiten. Siehe Ist IPTV legal? und Legales vs. illegales IPTV erkennen.

Reseller – ein Wiederverkäufer, der Zugänge eines größeren Anbieters weitervermarktet.

Fazit

Wer M3U, Xtream Codes, EPG, VOD, Catch-up, Bitrate und Codec kennt, versteht die meisten IPTV-Anleitungen problemlos. Für jeden Begriff findest du oben einen weiterführenden Beitrag.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen M3U und Xtream Codes?

Ein M3U-Link ist eine lange Webadresse mit der Senderliste. Xtream Codes teilen denselben Zugang in Server-URL, Benutzername und Passwort auf und liefern den EPG oft automatisch mit.

Was heißt EPG, VOD und Catch-up?

EPG ist der elektronische Programmführer, VOD sind Filme und Serien auf Abruf, Catch-up ist das nachträgliche Ansehen verpasster Sendungen der letzten Stunden oder Tage.

Was ist ein Stream und eine Bitrate?

Ein Stream ist der kontinuierliche Datenfluss eines Senders. Die Bitrate gibt an, wie viele Daten pro Sekunde übertragen werden – höhere Bitrate bedeutet mehr Details und mehr Bandbreitenbedarf.

Was bedeutet Transcoding bei IPTV?

Der Anbieter rechnet einen Stream serverseitig in ein anderes Format oder eine andere Auflösung um, zum Beispiel damit schwächere Geräte ihn abspielen können.

Was ist eine tvg-id?

Die Kennung, über die ein Sender in der Playlist mit dem passenden Eintrag in der EPG-Quelle verknüpft wird. Stimmt sie nicht, passt das angezeigte Programm nicht zum Sender.

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